Ein Flohmarkt ist irgendwie auch eine Zeitreise …
Zeit des Träumens
Am Morgen des 28. August standen zwei Kräne am Gebäude des ehemaligen Schlachthofs Bremen … riesig hoch. Gegen 10:30 Uhr wurde klarer, was hier ablief: es sollte irgendetwas auf dem Schornstein montiert werden.
In der Ausschnittvergrößerung (ich hatte nur die kleine Olympus mit dem 17er Pancake dabei) erkennt man, dass sehr sorgsam gezirkelt wird, um beim Absenken genau in die Öffnung des Schornsteinkopfes zu treffen.
Wenige Minuten später war bis zum Ring alles verschwunden. Am Spätnachmittag wurde dann noch ein weiteres Teil aufgesetzt, und siehe da: es ist ein Darrieus-Rotor. Den entscheidenden Moment habe ich verpasst; hier im Bild ist die Montage offenbar abgeschlossen und die Gondel mit den Monteuren macht noch eine Rundfahrt in luftiger Höhe:
Nachtrag: Jetzt habe ich auch noch weitere Informationen über das Projekt gefunden, mit einem Video der Vermessung des Schornsteinkopfes per Octocopter: http://www.lebeninfindorff.de/themen/neue-energie-100-erneuerbar/windstromprojekt-schlachthof/
Während der diesjährigen Bad Zwischenahner Woche blühen seltsame Blumen im Kurpark.
Während im Hintergrund schmalzige Schlager gesungen werden, lassen sich diese beiden kleinen Musiker in ihrer Konzentration auf das eigene Spiel nicht beeindrucken.
Und ansonsten? Als diese Veranstaltung vor vielen Jahren ins Leben gerufen wurde, wurde insgesamt ein deutlich höheres Niveau in Musik, Kunst und Kunsthandwerk gehalten. Aber das ist nur meine Meinung.
In der Bahnhofstraße flog dann noch ein chinesischer Drachen vorbei …
Heute war Kunsthandwerkermarkt im Huder Klosterbezirk. Viele Menschen waren dort, und viele schöne Dinge, liebevoll gestaltet. Das dritte Bild zeigt den Musiker Ralf Himmel, der mit seinem Tenorsaxophon eine zauberhafte Stimmung schuf.
Die Abkürzung steht für Internationale Gartenschau. Schauen wir mal nach dem Besuch anhand meiner Fotos, welche Highlights es gab:
Dahlien natürlich, es ist ja die Zeit dafür.
Was macht der Baum auf dem Felsen … und wo kommt die große Pfütze her? Weiterlesen
Heute erhielt unser Wellensittich einen neuen Kameraden, nachdem sein vorheriger Kumpel vor fünf Wochen gestorben war. In der Voliere der Düssel-Wellis herrschte buntes Treiben:
Am späten Nachmittag wieder zu Hause dauerte es kaum eine Stunde, bis die beiden sich näher kamen: „Bist du der Neue – darf ich dich mal anschmatzen?“ (Caruso war noch ein wenig warm, kein Wunder bei 29 Grad im Raum).
Jetzt während des Schreibens wird schon darum gerangelt, wer in der ersten Reihe sitzen darf … dann ist ja alles gut.
Was läuft eigentlich so im Garten, wenn die Dämmerung in die Nacht übergeht, an warmen Sommerabenden? Fledermäuse jagen im Zickzackkurs über den Himmel; Fotos davon machen – keine Chance. Einige Bienen sitzen noch draußen auf dem Flugbrett:
Und für die Nachtkerzen beginnt das tägliche nächtliche Bemühen um Bestäubung. In weniger als einer halben Stunde öffnen sich die hellgelben, stark duftenden Blüten, die anscheinend den letzten Rest ultravioletten Lichts umsetzen können, während die anderen Farben außer Blau schon dunkel werden.
Jetzt machen sich Nachtfalter auf den Weg, um vom Nektar zu naschen, und nebenbei die Bestäubung vorzunehmen.
Am nächsten Morgen werden diese Blüten schon wieder verwelken. Wenn es früh schon warm genug ist, schaffen es die Bienen gerade noch, das übrig Gebliebene für sich zu ernten. Am Abend dann wird sich der nächste Blütenkranz öffnen, für eine neue Runde.
Am 21. Juli stand Hude im Zeichen von Oldtimern und Bikern, und nebenbei war verkaufsoffener Sonntag. Bei dem strahlenden Sonnenschein also ein gutes Ziel für einen Bummel entlang der Parkstraße. Wenn man dann ein kleines Teleobjektiv an der Kamera verwendet, gibt es die Eindrücke im Ausschnitt: