Herbst-Auszeit (3) – Dolomiten

Zwei Tage Station auf dem Campingplatz am Toblacher See. Als wir beim Einchecken nach den Drei Zinnen fragen, motiviert uns der nette Mitarbeiter an der Rezeption, das aktuell gute Wetter zu nutzen; am nächsten Tag werde es wechselhaft sein. Also sofort weiter nach Schluderbach und dann über die Privatstraße (nach der letzten Preiserhöhung jetzt 30 Euro Maut!) bis zur Auronzo-Hütte. Riesiger Parkplatz. Zuerst ein breiter Weg, der dann weiter führt zur Drei-Zinnen-Hütte. Die hat aber im Oktober schon geschlossen, also wollen wir nicht dorthin. Wir nehmen wir eine ausgetretene, aber nicht weiter markierte Querverbindung, die uns vom Wanderweg 101 auf der Schattenseite der drei Zinnen hinüber zum Weg 103 führt. Steine, Unebenheiten, den besten Auftritt suchen – das ist ungefähr wie in Norwegen. Auf dem Weg 103 dann über einen riesigen Schotterhang zurück zum Parkplatz. Wir brauchen gute drei Stunden.

Weiterlesen

Weitere Bilder im Beitrag:

Voigtländer 75mm F 1.5

Das neue Cosina Voigtländer Nokton 75mm 1:1,5 mit Leica-M-Mount passt per Adapter natürlich auch an spiegellose Kameragehäuse wie z. B. von Fujifilm. Die Haptik ist – wie nicht anders erwartet – reine Freude. Dämpfung und Feinheit der Einstellung von manuellen Einstellringen lassen sich in der Praxis eben nur näherungsweise von Autofokusobjektiven simulieren. Die Bildqualität ist auf sehr hohem Niveau, die Farbwiedergabe etwas heller und kühler als mit Fuji-Objektiven, eher passend zu der der Zeiss Touit-Objektive.

Alle Bilder mit dem CV 75mm (der Adapter war bei den ersten Bildern auf die falsche Brennweite eingestellt).

Weiterlesen

Weitere Bilder im Beitrag:

Herbst-Auszeit (2) – Meran und Bozen

Die Umgebung von Meran ist ein großes Apfelanbaugebiet. Nebenbei gibt es auch Wein. Im Herbst darf man dort noch angenehmes Wetter erwarten, also eine ideale Gegend, wenn man dem in Norddeutschland oftmals schon ungemütlichen Wetter entfliehen will.

Weiterlesen

Weitere Bilder im Beitrag:

Herbst-Auszeit (1) – Freiburg

Freiburg hat zwei Campingplätze in Fußwegentfernung zur Innenstadt und wir erwischten den allerletzten Stellplatz, der auch nur noch für einen sehr kleines Wohnmobil in VW-Bus-Größe reichte. Glück gehabt. Weiterlesen

Weitere Bilder im Beitrag:

Quadrat

Warten …

… warten …

… wenden !

Ergiebig

Nicht nur ein Nieseln oder ein kleiner Schauer, nein, jetzt regnet es mal richtig bei uns. Bis das Wasser endlich wieder in den tieferen Bodenschichten angekommt wird es noch ein paar solcher Tage brauchen.

Kissenaster

Die Kissenaster (Aster dumosus) kündigt den Herbst an.

Rügen

Altefähr ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge auf Rügen, und einige Straßen sind als schöne Alleen erhalten.

Nicht die aus dem Loriot-Film, aber genauso hübsch: die Seebrücke von Sellin. Besonders beeindruckend bei aufziehendem Regen.

Wir schafften es gerade noch bis in das Gebäude …
Mitten auf der Insel liegt der Ort Bergen; beeindruckend fanden wir die farbenfroh gestalteten Innenwände und Decken der Marienkirche.

Von Sassnitz aus kann man entlang der Kreideküste wandern (Nationalpark Jasmund).

Regen war für die Mittagszeit vorhergesagt und kam in Form von Gewitter. Erst eine ganze Weile später erreichten wir den Kieler Bach, wo eine Treppe und ein Weg auf die Steilküste hinauf in den Buchenwald führen.

Dort begleitete uns das von See zurückgekehrte Gewitter auf dem ganzen Rückweg bis Sassnitz, indem das Grollen aus wechselnden Richtungen zu hören war und ein beständiger Regen auf die Blätter rauschte. Die Ausblicke von oben hinunter aufs Wasser lassen verstehen, dass Caspar David Friedrich davon zum Malen inspiriert wurde.

 

Stralsund

Urlaub an der Ostsee auf dem Campingplatz in Altefähr. Altefähr liegt auf Rügen genau gegenüber von Stralsund. Von dort bringt uns eine Personenfähre direkt nach Stralsund. Angenehm, und ganz ohne Parkplatzsuche.

In Stralsund landet man am Hafen und damit nur wenige Schritte von der Innenstadt entfernt.

Am Hafen befindet sich auch das Ozeaneum, in dem man sich in einer sehr gut gestalteten Ausstellung mit dem Thema Ostsee, Nordsee und Atlantik auseinandersetzen kann. Natürlich sind die großen Aquarien ein Besuchermagnet.
In der Innenstadt sind die meisten Häuser in sehr gepflegtem Zustand. Es gibt viele Ladengeschäfte, aber auch hier zeigt sich, dass die Ladenketten wie so oft dominieren, also der übliche Einheitsbrei. Trotzdem findet man auch einiges Besondere, wie z. B. das Spielkartenmuseum, in dem auch aktiv gearbeitet wird.

In den schmalen Gängen zwischen den Gebäuden des Heilgeistklosters, eigentlich ehemals ein städtisches Spital, wachsen unglaublich viele Stockrosen – überhaupt ist das die Stadtbild-bestimmende Blume.

In solch einer an der Küste gelegenen Hansestadt kann man natürlich auch lecker Fisch essen, z. B. Ostseedorsch gedünstet auf Gemüsebett mit Kartoffel-Meerrettich-Stampf:
Und dann wieder abarbeiten: 366 Stufen bis auf den Turm der Marienkirche, um die Stadt von oben zu sehen (im Hintergrund der Strelasund und Rügen).

 

Epilobium parviflorum

Normalerweise vermeide ich, dass die Samenschoten des Kleinblütigen Weidenröschens (Epilobium parviflorum) aufplatzen, denn dann hat man viel Arbeit, die Verbreitung im Gartenbeet einzudämmen. Hier kam ich beinahe zu spät, aber gerade richtig, um den entscheidenden Moment einzufangen: