… für ein wichteliges Thema:
Die Jungs kennen sich aus, also glaubt ihnen!
… ist nicht nur der Anilin-Farbstoff Mauvein zum Färben von Textilien, sondern hat auch eine liturgische Bedeutung für die christlichen Kirchen, die sicherlich wiederum mit der psychologischen Wirkung und den verschiedenen symbolischen Interpretationen zusammenhängt, die abhängig von Farbton und Intensität variieren.
Unter anderem wird Lila (oder Violett) nachgesagt, dämpfende Wirkung bei nervöser Unruhe zu haben, aber ein Zuviel kann auch die melancholische Stimmung fördern. Wenn Lila zur Unterstützung der Meditation eingesetzt wird, erwartet uns hier offenbar eine Gratwanderung …
… ist das Rot innen oder außen zu sehen? Eine gute Erklärung dazu findet sich hier:
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/07/was-fur-ein-fantastischer-regenbogen.php
Also beim nächsten Regenbogen aufpassen, ob’s stimmt!
Heute waren bei uns im Ort einige Oldtimer zu sehen. Alte Autos, hübsch gepflegt. Es waren Fachsimpeleien zu hören, Besitzer und Zuschauer im Bann von der Technik. Aber bei vielen dieser Wagen war da noch etwas anderes: Eleganz, gepaart mit einer Ausstrahlung, die von Fahrgenuss erzählte. Material, Mechanik, Gerüche, Geräusche – bewusstes Wahrnehmen, und nicht nur Fahren, um von A nach B zu gelangen. Klar, so etwas versucht uns die heutige Autowerbung ja auch zu suggerieren. Aber ich glaube, bei den alten Automobilen wirkt das hautnäher und überzeugender.
„Ting tar tid.“ sagt der Norweger, und da ist was dran. Dinge brauchen Zeit. Wo bleibt denn die Muße? Wer weiß überhaupt noch, was das eigentlich ist? In alten Bildern sieht man noch Menschen unter der Dorfeiche sitzen, und sie tun anscheinend nichts. „Müßiggang ist aller Laster Anfang“ – was hat uns die christliche Lehre nur auferlegt? Im Daoismus kennt man „Wu wei“, was etwa Handeln im und mit dem natürlichen Lauf der Geschehnisse meint, und nicht energieverschwendend dagegen. Das hört sich doch viel besser an, oder? Aber wie kommen wir wieder da hin?