…, wenn der Hirsch im Licht der aufgehenden Sonne röhrt, kann man auf dem Bremer Freimarkt seinen Gedanken nachhängen und die friedliche Stimmung genießen.
Der diesigfeuchte Sonntagnachmittag erlaubte einen Spaziergang ohne Regenschirm, Ziel: einer der Erhebungen im Barneführerholz, der 23 m hohe Gierenberg.
Das Gebiet nordwestlich von Sandhatten, das sich bis über Sandkrug hinaus bis Bümmerstede erstreckt, heißt auch Osenberge und ist eigentlich ein Dünengebiet. Dünen mitten in Norddeutschland? Im Laufe der Jahrhunderte hatte sich das ehemalige Waldland durch Viehhaltung (Hudewirtschaft) zurückgebildet, so dass Heideflächen entstanden; diese wiederum wurden für die Nutzung in der Plaggenwirtschaft abgetragen mit der Folge starker Bodenerosion. Die Sandböden verwehten und Wanderdünen entstanden. Zur Fixierung musste dann wieder aufgeforstet werden.
Der Zugang findet sich vom Mehrenkampsweg aus:
Noch einmal rechts abbiegen … Weiterlesen
In der Nacht war der Himmel klar und wolkenlos, und so war er unvermeidlich: der erste Bodenfrost. Schade, denn für die Dahlien, Kapuzinerkresse, späte Himbeeren und für andere empfindliche Pflanzen ist das das Ende in diesem Jahr.
Nur die etwas robusteren und die mit einem geschützten Platz im Garten werden uns hoffentlich noch etwas erfreuen.
Ein 40 Jahres altes SMC Takumar 55mm/f1.8 Objektiv per Adapter an das Fujifilm-Gehäuse, etwas Sonne von hinten, und schon erlebt man wieder den Charme dieses Oldtimers.
Astronomischer Herbstbeginn am 23.09.2015 um 08:20 UTC mit der Tag-und-Nachtgleiche.
In den Nordischen Ländern ordnet man die Monate September, Oktober und November dem Herbst zu. Wie so vieles dort ist das einfach und praktisch.
Wie auch immer: Schluss mit Sommer, jetzt ist Herbst!
(Bild: Hunte und Deich bei Huntebrück)
Meistens durchquert man ein Bahnhofsgebäude ganz in Gedanken: daran, den Zug noch zu erreichen oder, wenn man vom Zug kommt, daran wohin man eigentlich unterwegs ist.
Es könnte sein, dass man auf diese Weise etwas verpasst.
Kurz: beim Verlassen des Oldenburger Bahnhofs habe ich heute einen Blick in den ehemaligen Wartesaal geworfen und festgestellt, dass Wand und Decken so aussehen, als seien sie schon zur Zeit der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn so gewesen. Und man darf mit Recht sagen: „Das sieht ja aus wie vor 100 Jahren.“ Denn das Bahnhofsgebäude ist gerade im letzten Monat 100 Jahre alt geworden.
Museen wie das Museumsdorf Cloppenburg zeigen ja meistens still stehende Exponate. Anders ist es auf dem Dreschfest, das von den Freunden der alten Landmaschinen initiiert wird, denn hier erwachen alte Maschinen und alte Arbeitsweisen wieder zum Leben.



… Eingekochtes hält sich echt lange – ob die Birnen noch schmecken?